Planet-Zum-Lachen: ebay und Gerichte – Auktion abgebrochen -> Schadensersatz (Sempervideo Videobeitrag)

Tja es gibt immer noch solche Witzfiguren, die das Internet oder sonstiges für das „Wünsch-Dir-Was-Land“ halten, aber bei Auktionen ist das Rechtlich geregelt und wer sich dahin stellt und den Rechtsverbindlichen Vertrag mit (in dem fall ebay) eingeht stimmt dem HGB / UCC zwischen Ihm (Verkäufer) und ebay (Auktionator=Zwischenhändler) zu. Der Rechtsverbindliche Vertrag zwischen Verkäufer und Käufer kommt bei einer Auktion immer bei gebot zustande.

Der Verkäufer übergibt somit rein Gesetzlich wie bei einer Realen Auktion bereits vorher das jeweilige Produkt an den Auktionator in dessen Besitz, welcher dann nur (auf basis des HGB / UCC) dann tätigt wird und sich die Kosten einstreicht für die Auktion in Form einer Provision. Das nun einige sich diese vom Kaufpreis gebundene Provision drücken wollen und nur von der Plattform als solches Profitieren möchten sei mal dahin gestellt. Auch dort gibt es keine Ausflüchte auf rechtlichen Wege, denn dort ist klar geregelt, daß es sich um das Eigenrisiko dabei handelt und dort die gefahr besteht, daß nun wirklich ein Produkt, welches einen höheren Marktwerkt hat oder nicht spielt keine Rolle. Der Verkäufer hatte die Gelegenheit um dort einen Mindestpreis setzen zu können.

Wem das alles nicht passt das es auch „unangenehme Nebeneffekte“ haben kann soll sich auf den Flohmarkt stellen oder eine Zeitungsannaunce aufgeben. Dem stehen dafür ja auch noch die Möglichkeiten offen.

Wer dort eben der MEINUNG ist dort so einen Scheiß durch zu Ziehen kann auch gleich beim Auktionator in die Asservartenkammer einbrechen und den Rest dabei aus dem Lager holen.

Weiterhin ist es ebenfalls hier nicht die Sache bei ebay zwischen den Parteien zu agieren, sondern ebay stellt lediglich die Plattform zur verfügung als Dienstleister. Die Rechtshandhabe fällt somit voll auf den Verkäufer zu, der Zeitgleich nach Handelsrecht in der Auktion als Auktionator auftritt, da auch hier Produkttext und Marketing voll und ganz bis zum Verkauf selbst gestaltet, um dort den größtmöglichen Gewinn dabei heraus zu ziehen. ebay stellt somit gerade einmal den Verkaufsraum und die Anlage zur verfügung. Damit ist das Thema wo ebay steht und was es ist hoffentlich ein für alle male erledigt.

Ob es Tatsächlich in diesem Fall um eine Saubere Aktion gehandelt hatte würde mich aber trotzdem Interessieren. Schließlich bleibt dabei die Möglichkeit offen und vor allem ungeklärt, ob es sich dabei nicht doch um einen Betrugsfall gehandelt hatte, denn es ist ja auch oft gang und gebe, daß das Rechtssystem von Trickdieben auf solch einer Ebene missbraucht wird: Der Bieter hätte auch als ein Strohmann bei der ganzen Geschichte agieren können, welcher dann als zweiter selbst ein höheres Gebot per „Privatkontakt“ dann abgeben konnte, um an das Gerät zu gelangen und dabei obendrauf dieses ebenfalls zu einem Preis, wo dieser gerade einmal der berühmte „Ein €hekel“ dabei ist.

Das der Verkäufer letzten Endes doppelt betrogen werden kann fällt leider wieder einmal unter den Teppichkehrer. Das ganze kann man noch weiter aufziehen, indem man dabei die Gerichtskosten mit dazu nimmt und dort somit einige Tausend €hekel dann noch oben drauf an die Gilde der „Staatsmänner“ los wird. Also wenn ich einen Staat unterwandern würde und ich meine Räuberpistolenbande der Bewaffneten Zivilisten damit füttern würde dann wäre das schon ein durchaus „Einträgliches Geschäft“.

Ich möchte aber dabei sagen, daß wir ja gerade im Land mit der Staatsverwaltungsangehörigkeit „DEUTSCH“ doch in einem der Durchdachtesten Staatlichen Demokratien der Welt leben und das die Geschichte Deutschlands ja zum Glück durch massive Kriege geprägt wurden, und weil wir hier ja so absolute Kriegsschuld an allem haben wurde uns ja zum Glück auch nichts „Abgenommen“, oder auch nie Überfallen und sonstiges in der Geschichte gemacht wenn es anderen „Schlecht erging“ nur weil dort die MISS-Wirtschaft wieder einmal zugeschlagen hatte.

Aber Psst… nicht verraten, denn wenn ein ganzes Volk des Lesens und des Schreibens fähig ist, muss man sich andere Wege einfallen lassen um dieses an der Nase herum zu führen und es ganz Koscheer zu Schlachten.

Quelle: Urteil des VIII. Zivilsenats vom 10.12.2014 – VIII ZR 90/14